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Die Wandmalerei im Elsass, im Herzen des Oberrheins (vom Mittelalter bis heute)

Call for Papers Externe Veranstaltung
Prenotati: 0 | Free Seats: 150

Call for papers : Die französische Forschergruppe (Groupe de Recherches sur la Peinture murale-GRPM, https://grpm.asso.fr), die sich ausschließlich mit Wandmalereien befasst, organsiert regelmäßig Tagungen zum Thema Wandmalerei. Die nächste Tagung wird im Elsass im Oktober 2019 im kulturellen Zentrum der Dominikaner in Guebwiller stattfinden. Schwerpunkt der Tagung ist die Wandmalerei im Elsass und in den benachbarten Regionen (Deutschland, Schweiz). Alle Epochen und alle Aspekte können behandelt werden. Figurative Wandmalerei, Dekorationsmalerei, Architekturpolychromie, im Sakral- und Profanbau. Technische sowie konservatorische Aspekte können beleuchtet werden. Besondere Bedeutung kommt der Problematik der Grenzgegenden zu wie auch der überregionalen Tätigkeit der Künstler (wie z. B. Martin Schongauer). Wissenschaftliche Synthesen, interdisziplinäre Studien oder Monographien können vorgestellt werden. Beiträge im Bereich der Kunstgeschichte, Geschichte, Archäologie, Architektur oder Restaurierungsgeschichte sind willkommen. Die Vortragsdauer ist auf 20 Minuten begrenzt. Die Vorträge können auf Deutsch oder Französisch gehalten werden. Es wird ein Tagungsband erscheinen. Referats- oder Postervorschläge mit Abstract (max. 250 Wörter) sowie ein kurzer Lebenslauf sollten an Dr. Anne Vuillemard-Jenn bis zum 4. Februar gesendet werden: Questo indirizzo email è protetto dagli spambots. È necessario abilitare JavaScript per vederlo.. Ausführlichere Informationen im Anhang. Für weitere Auskünfte stehe ich gerne zur Verfügung (Questo indirizzo email è protetto dagli spambots. È necessario abilitare JavaScript per vederlo.) Dr. Ilona Hans-Collas Call for papers : https://grpm.asso.fr/event/prochain-colloque-organise-par-le-grpm/?event_date=2019-02-04

Mercoledì, 02. Ottobre 2019 until Sabato, 05. Ottobre 2019 14:00 - 13:00
Dominicains de Haute-Alsace, Guebwiller, Alsace (France)

Call for Papers - DAS FRAGMENT IM DIGITALEN ZEITALTER

Call for Papers Externe Veranstaltung
Prenotati: 0 | Free Seats: 150

Call for Papers DAS FRAGMENT IM DIGITALEN ZEITALTER - Chancen und Risiken neuer Techniken in der Restaurierung Internationales Symposium der HAWK (Fakultät Bauen und Erhalten und Hornemann Institut) in Kooperation mit der ICOMOS AG Konservierung-Restaurierung und dem Verband der Restauratoren e. V. 13. - 15. Mai 2020, HAWK in Hildesheim

Einsendeschluss der Abstracts: 31. Juli 2019

Call zum Download: https://www.hornemann-institut.de/german/download/Call-for-Papers-final.pdf (pdf, 75 KB)

Kunstwerke sind meist fragmentarisch überliefert. Der Umgang mit dem Fragment, seine Erforschung, Erhaltung und Vermittlung gehören damit zu den zentralen Aufgaben von Restaurator/inn/en, die in der Denkmalpflege, in Museen und Bibliotheken tätig sind. Die Behandlung des Fragments war schon immer vom jeweiligen gesellschaftlichen Kontext und dem Zeitgeschmack abhängig – das gilt bis heute: Zwischen den beiden Polen der vollständigen Wiederherstellung einerseits und der Beibehaltung des fragmentarischen Zustandes andererseits reihen sich die verschiedensten Möglichkeiten realer oder virtueller Ergänzung, basierend auf unterschiedlichen theoretischen Grundsätzen. Die neuen Medien bieten uns immer effizientere Methoden und Techniken der virtuellen Ergänzung und der Vermittlung fragmentarischer Werke, und das stößt auf große gesellschaftliche Akzeptanz. Zweifelsohne haben sie den Blick auf das Kulturerbe verändert. Wie können wir sie für seine bestmögliche Erhaltung und Präsentation nutzen? Die letzten großen Tagungen in Deutschland zum Thema des Digitalen in der Restaurierung und der Denkmalpflege (u. a. Das Digitale und die Denkmalpflege, 2016, publiziert 2017; museum-3-d-digital, Februar 2018; 3D – Durchblick oder Datenmüll? Dreidimensionale Scan-Verfahren in der Konservierung/Restaurierung, März 2018; das-digitale-objekt, Dezember 2018), haben sich neben den verschiedenen Anwendungsgebieten digitaler Technik auch der nachhaltigen Verwaltung und Verlinkung der erzeugten Daten gewidmet. Diese Tagung möchte nun den Fokus darauf legen, was die neuen digitalen Möglichkeiten für die Erhaltung und Vermittlung des historischen Fragments bedeuten, denn Fachleute aus verschiedenen Fachbereichen konstatieren aktuell „eine Lücke zwischen der zunehmenden Bedeutung und der Professionalisierung der visuellen Rekonstruktion des Historischen einerseits und der theoretischen Fundierung solcher Tätigkeiten andererseits“ (z. B. Blokker 2017, nach Hoppe/Breitling 2016). Nach einer Einführung in die Geschichte des Fragments und seiner Restaurierung bzw. Präsentation, folgen Vorträge zu den theoretischen Grundlagen der Konservierung-Restaurierung von Fragmenten, auch unter Berücksichtigung internationaler Dokumente und Chartas (z. B. die Chartas von London und Sevilla). Anhand aktueller Projekte sollen dann die Auswirkungen der Digitalisierung auf das fragmentarisch erhaltene Kunstwerk und seine Vermittlung konkret diskutiert werden. Dabei geht es z. B. um die neuen Chancen der Forschung durch virtuelle Ergänzung von Fehlendem oder – umgekehrt - durch die "digitale Entfernung" späterer Ergänzungen. Führen die heutigen Möglichkeiten zu mehr oder weniger restauratorischen Eingriffen? Der Schritt zur Rekonstruktion oder Teilrekonstruktion wird einfacher, die Forderung nach Unterscheidbarkeit zwischen dem Original und den zeitgebundenen Vorschlägen der Ergänzung aber lauter. Oft scheint das Digitalisat die ganze Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und das originale Fragment in den Hintergrund zu rücken. Aber auch die gegenläufige Tendenz, der Wunsch zu mehr Dinglichkeit, gewinnt laut Trendforschung zunehmend an Relevanz (Horx). Wie kann man mit digitaler Technik die Akzeptanz des fragmentarischen Originals steigern? Sicherlich helfen die neuen Möglichkeiten bei der Visualisierung von Forschungsergebnissen und der Kommunikation zwischen Fachleuten und der Gesellschaft und bieten auch damit große Chancen für eine nachhaltige Bewahrung unseres Kulturerbes. Ziel der kritischen Auseinandersetzungen auf der Tagung ist ein praxistaugliches Grundsatzpapier zum Umgang mit dem Fragment in den Restaurierungswissenschaften. Denn die etablierten ethischen und theoretischen Prinzipien der Restaurierung müssen die neuen digitalen Möglichkeiten mit ergänzenden Grundsatzüberlegungen berücksichtigen. Wissenschaftliche Standards sollen auch für die digitale Welt gelten, d. h. der objektive und der spekulative Anteil von virtuellen Rekonstruktionen muss für Betrachter klar identifizierbar sein, ihre wahrnehmungspsychologischen Auswirkungen sollen erkannt werden. Wir bitten deshalb um max. einseitige Abstracts für Vorträge und Poster aus den unterschiedlichen Bereichen der Restaurierung im Ausstellungswesen und in der Denkmalpflege: - Grundsatzbeiträge über Chancen und Risiken der neuen Techniken in der Restaurierung, mit einer kritischen Evaluierung der jüngsten Entwicklungen und mit Vorschlägen zu aktuellen Richtlinien für Theorie und Praxis. - Aktuelle Fallbeispiele zur interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Fachleuten der Restaurierung und Spezialisten für neue Medien, auch in Hinblick auf die Vermittlung und Präsentation von Fragmenten. - Forschungsprojekte, die sich um die die wissenschaftliche Validität von digitalen Modellen bemühen, d. h. den Grad aufzeigen, bis zu dem eine digitale Rekonstruktion eines Fragments auf wissenschaftlich verlässlichen Quellen basiert. Bevorzug werden Beispiele, in denen abgewogen wird, wann der Einsatz welcher Technologie sinnvoll ist und wie dabei das Original mit seiner Substanz, seinen vielschichtigen kulturhistorischen Aussagen und seiner Aura nicht aus dem Auge verloren wird.

Einsendeschluss der Abstracts: 31. Juli 2019 an Questo indirizzo email è protetto dagli spambots. È necessario abilitare JavaScript per vederlo..
Entscheidung: 31. August 2019

Die Reisekosten der ausgewählten Referent/inn/en werden übernommen. Zur Information über die Tagung werden die Abstracts der ausgewählten Vorträge und Poster auf der Website des Hornemann Instituts der HAWK veröffentlicht. Die Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch. Eine Simultanübersetzung ist nicht möglich.

Da wir eine Publikation der Tagungsbeiträge planen, bitten wir um bislang unveröffentlichte Beiträge. Rückfragen: Prof. Dr. Ursula Schädler- Saub, HAWK, Fakultät Bauen und Erhalten, Questo indirizzo email è protetto dagli spambots. È necessario abilitare JavaScript per vederlo. Dr. Angela Weyer, HAWK, Hornemann Institut, Questo indirizzo email è protetto dagli spambots. È necessario abilitare JavaScript per vederlo.

Website der Veranstaltung: https://www.hornemann-institut.de/german/call_for_papers_tagung_fragmente.php

Mercoledì, 13. Maggio 2020 until Venerdì, 15. Maggio 2020 14:00 - 17:00
HAWK, Hildesheim, Deutschland


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