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Neu im Vorstand: Meret Haudenschild

Nach dem Ausscheiden von Anouk Gehrig-Jaggi war der Vorstand mit drei verbleibenden Mitgliedern deutlich unterbesetzt und so freut es uns um so mehr, dass wir mit Meret Haudenschild eine junge und engagierte Kollegin in unsern Reihen willkommen heissen können. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und haben Meret gebeten, sich hier im Newsletter noch einmal vorzustellen.



Meret Haudenschild, geboren 1993, nach der Matura am Gymnasium Köniz-Lerbermatt entschied ich mich nach einem Vorpraktikum direkt für das Studium der Konservierung und Restaurierung an der Hochschule der Künste in Bern. Während des Bachelorstudiums absolvierte ich mehrere Praktika in Privatateliers unter anderem bei W. Ochnser in Bern und Stefano Scarpelli in Florenz sowie im Bernischen Historischen Museum. In der Bachelorthesis untersuchte ich das Vorkommen von Zwischgold an mittelalterlichen Holzskulpturen in den Sammlungen des Historischen Museums Basel, des Schweizerischen Nationalmuseums Zürich und des Musée d’Art et d’Histoire Fribourg. Die Ergebnisse wurden zusammen mit einer Masterstudentin in der ZKK 2018/1 publiziert.

Das Master-Teilzeitstudium erlaubte mir bisher zwei längere Praktika im Historischen Museum Basel, ein Praktikum in Rajasthan (Indien) und ein dreimonatiges Praktikum im Schweizerischen Nationalmuseum in Zürich. Im kommenden August werde ich eine weitere Praktikastelle im Musée d’Art et d’Histoire Fribourg antreten und arbeite seit April als studentische Hilfskraft für die Kunstsammlung des Kantons Bern. Ich engagierte mich zudem für zwei Tagungen zum einen die „IIC Student & Emerging Conservator Conference Head, Hands & Heart“ zum anderen „Biozide und Schadstoffe in Kunst- und Kulturgut“ die an der Hochschule der Künste Bern gehalten wurden.

Meine Masterthesis schreibe ich zum Thema: Die Kopien der Schwarzen Madonna des Klosters Einsiedeln. Das mittelalterliche Gnadenbild des Klosters wurde vor allem in der Barockzeit häufig kopiert. Viele dieser Kopien befinden sich in Kirchen und Klöstern der ganzen Schweiz, sowie im nahen Ausland. In der Masterthesis soll dieser bis jetzt wenig behandelte Forschungsgegenstand wissenschaftlich aufgearbeitet und mit kunsttechnologischen Untersuchungen ergänzt werden.
Ich bin überaus motiviert für die Mitarbeit im Vorstand des SKR, weil ich die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und zukünftigen Arbeitgebern wichtig finde. Ich möchte mich bereits im Studium berufspolitisch engagieren und erhoffe mir damit, die Interessen und Anliegen seitens der Studierenden in den Berufsverband einzubringen und zu einer besseren Kooperation beizutragen.


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