Kulturerbe18

Retusche

Veranstaltungsübersicht

Erfassung von Mengengerüsten für die Depot- und Lagertechnikplanung in Museen

Weiterbildungsangebote Externe Veranstaltung
Gebucht: 0 | Freie Plätze: 25

Erstellen eines Mengengerüsts für die Depot- und Lagertechnikplanung in Museen Belastbare Grundlagen sind eine Voraussetzung für das Gelingen eines Depotprojekts. Die Erstellung eines Nutzerbedarfsprogramms beginnt mit der Erarbeitung des sogenannten Mengengerüsts für die Lagerung der Sammlungsobjekte. Wieviel Platz wird in Zukunft benötigt? Wie können Objekte angemessen gelagert werden, welche Lagertechnik soll es sein und wieviel Reserve für künftigen Sammlungszuwachs ist einzuberechnen? Der Workshop zeigt das Vorgehen und die Methoden, um die benötigten Angaben effizient und effektiv selber zu erheben (oder durch Dritte erheben zu lassen) und diese für die zukünftige Verwendung aufzubereiten. Die Veranstaltung vermittelt, wie die Informationen vor Ort im Depot/Archiv erhoben werden und wie sie aufzubereiten sind, um für die weitere Planung zu dienen. Zudem wird anbieterneutral ein Überblick über die heute verfügbaren tech­nischen Möglichkeiten für die Aufbewahrung und Lagerung von Kulturgut jeder Art gegeben. Teilnehmer können zudem eigene konkrete Fragestellungen aus ihrem Museumsalltag ein­bringen. Zielpublikum: MitarbeiterInnen von Museen jeder Grösse, welche vor der Planung eines neuen Depots oder einer grösseren Depotumlagerung stehen. Anmeldung: https://www.prevart.ch/kurse

06.11.2020
Leipzig, Messe Leipzig im Rahmen der MUTEC 2020

Die Rolle des Nutzers bei der Depotplanung - Erfolgsfaktoren in der Projektentwicklung

Weiterbildungsangebote Externe Veranstaltung
Gebucht: 0 | Freie Plätze: 25

Die Rolle des Nutzers bei der Depotplanung - Erfolgsfaktoren in der Projektentwicklung Wie Sie es schaffen, dass der rote Faden zwischen Nutzer, Architekten, Planern und Ausführenden über die Dauer eines Projekts nicht abreisst. Der Neu- und Umbau sowie Bezug eines Depots sind mittlerweile komplexe Angelegenheit mit einer Vielzahl von Beteiligten. Je besser der Nutzer vorbereitet und aufgestellt ist, desto grösser ist die Chance, dass das Resultat befriedigend ausfällt. Die Veranstaltung beleuchtet folgende Aspekte: Phasen eines Depotprojekts Projektorganisation – braucht es eine interne Projektleitung? Ein Depotprojekt ist langwierige Überzeugungsarbeit – let’s do it! Was ist an Grundlagen durch den Nutzer zu erarbeiten, um ein Projekt erfolgreich aufzugleisen? Nutzerbedarfsprogramm/Anforderungen/Vorgaben – proaktives Handeln, welche Informationen müssen wann und in welcher Tiefe vorliegen? Balance zwischen Maximum und realistischem Optimum – was es heisst einen angemessenen Depot Bau anzustreben? Wer spricht mit wem – Kommunikation in einem Depotprojekt 1 x fragen, 1 x nachhaken, dezidiert und begründet entscheiden Tipps und Tricks, damit kein Nutzerwunsch vergessen geht Umzugslogistik gehört zur Depotplanung - mehr als eine nebenher zu lösende Aufgabe Zielpublikum: Entscheidungsträger und verantwortliche MitarbeiterInnen von Museen jeder Grösse, welche vor der Planung eines neuen Depots oder einer Umlagerung stehen. Anmeldung: www.prevart.ch/kurse

06.11.2020
Leipzig, Messe Leipzig im Rahmen der MUTEC 2020

Internationale Tagung: Das Fragment im digitalen Zeitalter. Möglichkeiten und Grenzen neuer Techniken in der Restaurierung

Tagungen und Konferenzen Externe Veranstaltung
Gebucht: 0 | Freie Plätze: 200

Kunstwerke sind meist fragmentarisch überliefert. Der Umgang mit dem Fragment gehört damit zu den zentralen Aufgaben von Denkmalpflege und Museen. Denn zwischen den beiden Polen der vollständigen Wiederherstellung und der Beibehaltung des fragmentarischen Zustandes reihen sich vielfache Möglichkeiten realer oder virtueller Ergänzung, basierend auf unterschiedlichen theoretischen Grundsätzen. Die letzten großen Tagungen in Deutschland zum Thema des Digitalen in der Restaurierung und Denkmalpflege haben sich vor allem den verschiedenen Anwendungsgebieten digitaler Technik gewidmet. Diese Tagung der Fakultät Bauen und Erhalten zusammen mit dem Hornemann Institut der HAWK möchte nun erstmals den Fokus darauf legen, was die neuen digitalen Möglichkeiten für die Erhaltung und Vermittlung des historischen Fragments bedeuten, denn es gibt „eine Lücke zwischen der zunehmenden Bedeutung und der Professionalisierung der visuellen Rekonstruktion des Historischen einerseits und der theoretischen Fundierung solcher Tätigkeiten andererseits“ (Blokker 2017). Konkret wird es u. a. um die Fragen gehen: Was bedeuten die neuen digitalen Möglichkeiten für die Erhaltung, Restaurierung und Vermittlung des historischen Fragments? Zweifellos fördern gerade die neuen Medien die Kommunikation zwischen Fachleuten und der Gesellschaft und bieten damit große Chancen für ein umfassenderes Verständnis und eine nachhaltige Bewahrung unseres Kulturerbes. Wie kann man mit digitaler Technik die Akzeptanz des fragmentarischen Originals steigern? Wann verschwimmen die Grenzen zwischen Digitalisat und Original und welche Gefahren können damit verbunden sein? Initiiert wurde diese Tagung von Prof. Dr. Ursula Schädler-Saub, die an der HAWK das Fachgebiet „Geschichte, Theorie und Ethik der Restaurierung, Kunstgeschichte“ in Lehre und Forschung vertritt. Die Möglichkeiten der Digitalisierung hat sie in vielen Restaurierungsprojekten kennen und schätzen gelernt hat, aber sie warnt auch: „ Oft werden die besonderen Bedürfnisse des Fragments nicht auseichend berücksichtigt. Wenn Betrachter/innen beispielsweise nicht mehr zwischen Realität und Fiktion unterscheiden können, ist das ein gravierender Eingriff in die Authentizität des Originals.“ Außer ihr referieren Fachleute aus acht Ländern, aus den Fachdisziplinen der Konservierung-Restaurierung, der Kunstgeschichte, Architektur, Archäologie, Informatik und der Wahrnehmungspsychologie, u. a. der Präsident des Verband der Restauratoren und Professor an der Fachhochschule Potsdam, Dr. Jan Raue. Die Fallspeispiele umreißen mehr als 3000 Jahre Kulturgeschichte und kommen aus sehr unterschiedlichen Kontexten und Kunstgattungen. Es handelt sich um Fragmente von Architektur, Großplastiken, Gemälde, Wandmalereien, Stuckrelief, Marmorskulptur und Keramiken. Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://hornemann-institut.de/german/Fragment_Tagung.php Ansprechpartnerinnen: Prof. Dr. Ursula Schädler-Saub: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Dr. Angela Weyer, Leiterin des Hornemann Instituts: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Abb.: Tagungsplakat. Foto des Fragments: Dommuseum Hildesheim; 3-D - Rekonstruktion: HAWK (Christine Fiedler)/ Gestaltung: CI/CD-Team der HAWK

Donnerstag, 30. September 2021 bis Freitag, 02. Oktober 2020 11:00 - 15:30
HAWK, Hildesheim, Deutschland


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