Kulturerbe18

Retusche

Veranstaltungsübersicht

Nächste Reihe Online-Kurse des Hornemann Insituts startet am 20. April 2020

Weiterbildungsangebote Hornemann Institut der HAWK Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen Ihre Buchung wird auf der Warteliste durchgeführt.
Gebucht: 0 | Freie Plätze: 0
Folgende internetbasierte Lernkurse bietet das Hornemann Institut der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen im Sommersemester an (Laufzeit 20. April bis 28. Juni 2020): - Sicherer Umgang mit kontaminiertem Kulturgut von Roksana Jachim M.A. - Mikrobieller Befall von Kunst- und Kulturgut von Barbara Hentschel M.A. und Prof. Dr. Karin Petersen - Fotografie als Werkzeug der Dokumentation und Untersuchung von Christine Fiedler M.A., Barbara Hentschel M.A. und Dipl.-Des. Clemens Kappen - Saccharidische Bindemittel und Kleber von Prof. Jirina Lehmann - Grundlagen der Holzkunde. Eigenschaften – Verwendung – Schäden – Untersuchungsmethoden erläutert am Beispiel von Eichenholz von Dipl.-Rest. Christina Duhme M.A., Dipl.-Rest. Mirja Harms M.A., Prof. Dr. Gerdi Maierbacher-Legl - Schädigung von Kulturgut durch Salze von Dr. Hans-Jürgen Schwarz - Wie sollen wir handeln? Theorie und Ethik der Restaurierung und ihre Bedeutung für die Praxis (Teil 1-3) von Prof. Dr. Ursula Schädler-Saub - Erhaltung von Wachsmoulagen von Dipl.-Rest Johanna Lang, Dipl.-Rest. Ute Hack, Dr. Sandra Mühlenberend, Dipl.-Rest. Luise Kober - Untersuchungen von transparenten Überzügen auf Möbeln und Holzobjekten von Prof. Dr. Gerdi Maierbacher-Legl, Dr. Dipl.-Rest. Julia Schultz M.A. und Dipl.-Rest. Merle Strätling M.A. - Conservation of Globes von Mag. Dr. hab. Patricia Engel mit einem Beitrag von Michael Højlund Rasmussen Buchung und nähere Informationen unter: https://www.hornemann-institut.de/german/fortbildung.php Ansprechpartnerin: Dr. Angela Weyer, Hornemann Institut der HAWK
Montag, 20. April 2020 bis Sonntag, 28. Juni 2020 00:00 - 00:00
Online-Kurse

FORUM DENKMALPFLEGE, Architekturforschung und Denkmalpflege

Tagungen und Konferenzen FORUM DENKMALPFLEGE
Gebucht: 0 | Freie Plätze: 12

FORUM DENKMALPFLEGE

Vortrags- und Diskussionsforum des Instituts für Kunstgeschichte der Universität Bern mit Unterstützung des Bundesamts für Kultur, ICOMOS Suisse sowie den Denkmalpflegestellen von Stadt und Kanton Bern und dem Kanton Zürich

Konzeptfindung am Baudenkmal

Chancen und Risiken

Neunter Zyklus 2019/2020, veranstaltet von Prof. Bernd Nicolai, Dr. des. Eva Schäfer und Dipl.-Ing. MAS ETH André Barthel

Denkmalpflegerische Konzeptfindungen werden heute als immer komplexer wahrgenommen. Die Zeiten, in denen eine Person, im Idealfall die Denkmalpflegerin/der Denkmalpfleger, allein die Richtung bestimmte, sind vorbei. Heute ist bei grossangelegten denkmalpflegerischen Konzepten ein Team gefragt, das den/die Einzelkämpfer/in ablöst. Der 9. Zyklus des Forums Denkmalpflege möchte die am Denkmal agierenden Einzeldisziplinen befragen, welche Rolle sie sich innerhalb einer Zusammenarbeit zumessen und welchen konkreten Beitrag sie zur Restaurierungspraxis leisten. Gleichzeitig stellen sich die Fragen nach einer sinnvollen Koordinierung, Bewertung und schliesslich Dokumentation und Publikation der Massnahmen. Die Vorträge sind als offenes Forum angelegt, um einen Einblick in die fachspezifischen Beiträge zur erhalten und daraus Schlussfolgerungen für eine konzertierte Denkmalpflegepraxis der Zukunft zu ziehen.

Freitags 17:15–19:00h, UNIVERSITÄT BERN, Raum 120, Hauptgebäude, Hochschulstrasse 4,
inklusive Diskussion und Apéro

24.04.2020 Architekturforschung und Denkmalpflege

Dipl.-Ing. ETH Fritz Schär (Schär Buri Architekten AG, Bern)

Freitag, 24. April 2020 - 17:15 bis 19:00
UNIVERSITÄT BERN, Raum 120, Hauptgebäude

Call for Papers - DAS FRAGMENT IM DIGITALEN ZEITALTER

Call for Papers Externe Veranstaltung
Gebucht: 0 | Freie Plätze: 150

Call for Papers DAS FRAGMENT IM DIGITALEN ZEITALTER - Chancen und Risiken neuer Techniken in der Restaurierung Internationales Symposium der HAWK (Fakultät Bauen und Erhalten und Hornemann Institut) in Kooperation mit der ICOMOS AG Konservierung-Restaurierung und dem Verband der Restauratoren e. V. 13. - 15. Mai 2020, HAWK in Hildesheim

Einsendeschluss der Abstracts: 31. Juli 2019

Call zum Download: https://www.hornemann-institut.de/german/download/Call-for-Papers-final.pdf (pdf, 75 KB)

Kunstwerke sind meist fragmentarisch überliefert. Der Umgang mit dem Fragment, seine Erforschung, Erhaltung und Vermittlung gehören damit zu den zentralen Aufgaben von Restaurator/inn/en, die in der Denkmalpflege, in Museen und Bibliotheken tätig sind. Die Behandlung des Fragments war schon immer vom jeweiligen gesellschaftlichen Kontext und dem Zeitgeschmack abhängig – das gilt bis heute: Zwischen den beiden Polen der vollständigen Wiederherstellung einerseits und der Beibehaltung des fragmentarischen Zustandes andererseits reihen sich die verschiedensten Möglichkeiten realer oder virtueller Ergänzung, basierend auf unterschiedlichen theoretischen Grundsätzen. Die neuen Medien bieten uns immer effizientere Methoden und Techniken der virtuellen Ergänzung und der Vermittlung fragmentarischer Werke, und das stößt auf große gesellschaftliche Akzeptanz. Zweifelsohne haben sie den Blick auf das Kulturerbe verändert. Wie können wir sie für seine bestmögliche Erhaltung und Präsentation nutzen? Die letzten großen Tagungen in Deutschland zum Thema des Digitalen in der Restaurierung und der Denkmalpflege (u. a. Das Digitale und die Denkmalpflege, 2016, publiziert 2017; museum-3-d-digital, Februar 2018; 3D – Durchblick oder Datenmüll? Dreidimensionale Scan-Verfahren in der Konservierung/Restaurierung, März 2018; das-digitale-objekt, Dezember 2018), haben sich neben den verschiedenen Anwendungsgebieten digitaler Technik auch der nachhaltigen Verwaltung und Verlinkung der erzeugten Daten gewidmet. Diese Tagung möchte nun den Fokus darauf legen, was die neuen digitalen Möglichkeiten für die Erhaltung und Vermittlung des historischen Fragments bedeuten, denn Fachleute aus verschiedenen Fachbereichen konstatieren aktuell „eine Lücke zwischen der zunehmenden Bedeutung und der Professionalisierung der visuellen Rekonstruktion des Historischen einerseits und der theoretischen Fundierung solcher Tätigkeiten andererseits“ (z. B. Blokker 2017, nach Hoppe/Breitling 2016). Nach einer Einführung in die Geschichte des Fragments und seiner Restaurierung bzw. Präsentation, folgen Vorträge zu den theoretischen Grundlagen der Konservierung-Restaurierung von Fragmenten, auch unter Berücksichtigung internationaler Dokumente und Chartas (z. B. die Chartas von London und Sevilla). Anhand aktueller Projekte sollen dann die Auswirkungen der Digitalisierung auf das fragmentarisch erhaltene Kunstwerk und seine Vermittlung konkret diskutiert werden. Dabei geht es z. B. um die neuen Chancen der Forschung durch virtuelle Ergänzung von Fehlendem oder – umgekehrt - durch die "digitale Entfernung" späterer Ergänzungen. Führen die heutigen Möglichkeiten zu mehr oder weniger restauratorischen Eingriffen? Der Schritt zur Rekonstruktion oder Teilrekonstruktion wird einfacher, die Forderung nach Unterscheidbarkeit zwischen dem Original und den zeitgebundenen Vorschlägen der Ergänzung aber lauter. Oft scheint das Digitalisat die ganze Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und das originale Fragment in den Hintergrund zu rücken. Aber auch die gegenläufige Tendenz, der Wunsch zu mehr Dinglichkeit, gewinnt laut Trendforschung zunehmend an Relevanz (Horx). Wie kann man mit digitaler Technik die Akzeptanz des fragmentarischen Originals steigern? Sicherlich helfen die neuen Möglichkeiten bei der Visualisierung von Forschungsergebnissen und der Kommunikation zwischen Fachleuten und der Gesellschaft und bieten auch damit große Chancen für eine nachhaltige Bewahrung unseres Kulturerbes. Ziel der kritischen Auseinandersetzungen auf der Tagung ist ein praxistaugliches Grundsatzpapier zum Umgang mit dem Fragment in den Restaurierungswissenschaften. Denn die etablierten ethischen und theoretischen Prinzipien der Restaurierung müssen die neuen digitalen Möglichkeiten mit ergänzenden Grundsatzüberlegungen berücksichtigen. Wissenschaftliche Standards sollen auch für die digitale Welt gelten, d. h. der objektive und der spekulative Anteil von virtuellen Rekonstruktionen muss für Betrachter klar identifizierbar sein, ihre wahrnehmungspsychologischen Auswirkungen sollen erkannt werden. Wir bitten deshalb um max. einseitige Abstracts für Vorträge und Poster aus den unterschiedlichen Bereichen der Restaurierung im Ausstellungswesen und in der Denkmalpflege: - Grundsatzbeiträge über Chancen und Risiken der neuen Techniken in der Restaurierung, mit einer kritischen Evaluierung der jüngsten Entwicklungen und mit Vorschlägen zu aktuellen Richtlinien für Theorie und Praxis. - Aktuelle Fallbeispiele zur interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Fachleuten der Restaurierung und Spezialisten für neue Medien, auch in Hinblick auf die Vermittlung und Präsentation von Fragmenten. - Forschungsprojekte, die sich um die die wissenschaftliche Validität von digitalen Modellen bemühen, d. h. den Grad aufzeigen, bis zu dem eine digitale Rekonstruktion eines Fragments auf wissenschaftlich verlässlichen Quellen basiert. Bevorzug werden Beispiele, in denen abgewogen wird, wann der Einsatz welcher Technologie sinnvoll ist und wie dabei das Original mit seiner Substanz, seinen vielschichtigen kulturhistorischen Aussagen und seiner Aura nicht aus dem Auge verloren wird.

Einsendeschluss der Abstracts: 31. Juli 2019 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Entscheidung: 31. August 2019

Die Reisekosten der ausgewählten Referent/inn/en werden übernommen. Zur Information über die Tagung werden die Abstracts der ausgewählten Vorträge und Poster auf der Website des Hornemann Instituts der HAWK veröffentlicht. Die Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch. Eine Simultanübersetzung ist nicht möglich.

Da wir eine Publikation der Tagungsbeiträge planen, bitten wir um bislang unveröffentlichte Beiträge. Rückfragen: Prof. Dr. Ursula Schädler- Saub, HAWK, Fakultät Bauen und Erhalten, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Dr. Angela Weyer, HAWK, Hornemann Institut, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Website der Veranstaltung: https://www.hornemann-institut.de/german/call_for_papers_tagung_fragmente.php

Mittwoch, 13. Mai 2020 bis Freitag, 15. Mai 2020 14:00 - 17:00
HAWK, Hildesheim, Deutschland

FORUM DENKMALPFLEGE, Archäologie und Denkmalpflege

Tagungen und Konferenzen FORUM DENKMALPFLEGE
Gebucht: 0 | Freie Plätze: 12

FORUM DENKMALPFLEGE

Vortrags- und Diskussionsforum des Instituts für Kunstgeschichte der Universität Bern mit Unterstützung des Bundesamts für Kultur, ICOMOS Suisse sowie den Denkmalpflegestellen von Stadt und Kanton Bern und dem Kanton Zürich

Konzeptfindung am Baudenkmal

Chancen und Risiken

Neunter Zyklus 2019/2020, veranstaltet von Prof. Bernd Nicolai, Dr. des. Eva Schäfer und Dipl.-Ing. MAS ETH André Barthel

Denkmalpflegerische Konzeptfindungen werden heute als immer komplexer wahrgenommen. Die Zeiten, in denen eine Person, im Idealfall die Denkmalpflegerin/der Denkmalpfleger, allein die Richtung bestimmte, sind vorbei. Heute ist bei grossangelegten denkmalpflegerischen Konzepten ein Team gefragt, das den/die Einzelkämpfer/in ablöst. Der 9. Zyklus des Forums Denkmalpflege möchte die am Denkmal agierenden Einzeldisziplinen befragen, welche Rolle sie sich innerhalb einer Zusammenarbeit zumessen und welchen konkreten Beitrag sie zur Restaurierungspraxis leisten. Gleichzeitig stellen sich die Fragen nach einer sinnvollen Koordinierung, Bewertung und schliesslich Dokumentation und Publikation der Massnahmen. Die Vorträge sind als offenes Forum angelegt, um einen Einblick in die fachspezifischen Beiträge zur erhalten und daraus Schlussfolgerungen für eine konzertierte Denkmalpflegepraxis der Zukunft zu ziehen.

Freitags 17:15–19:00h, UNIVERSITÄT BERN, Raum 120, Hauptgebäude, Hochschulstrasse 4,
inklusive Diskussion und Apéro

15.05.2020 Archäologie und Denkmalpflege

PD Dr. Armand Baeriswyl (Archäologischer Dienst des Kanton Bern)

Freitag, 15. Mai 2020 - 17:15 bis 19:00
UNIVERSITÄT BERN, Raum 120, Hauptgebäude

Erfassung von Mengengerüsten für die Depot- und Lagertechnikplanung in Museen

Weiterbildungsangebote Externe Veranstaltung
Gebucht: 0 | Freie Plätze: 25

Erstellen eines Mengengerüsts für die Depot- und Lagertechnikplanung in Museen Belastbare Grundlagen sind eine Voraussetzung für das Gelingen eines Depotprojekts. Die Erstellung eines Nutzerbedarfsprogramms beginnt mit der Erarbeitung des sogenannten Mengengerüsts für die Lagerung der Sammlungsobjekte. Wieviel Platz wird in Zukunft benötigt? Wie können Objekte angemessen gelagert werden, welche Lagertechnik soll es sein und wieviel Reserve für künftigen Sammlungszuwachs ist einzuberechnen? Der Workshop zeigt das Vorgehen und die Methoden, um die benötigten Angaben effizient und effektiv selber zu erheben (oder durch Dritte erheben zu lassen) und diese für die zukünftige Verwendung aufzubereiten. Die Veranstaltung vermittelt, wie die Informationen vor Ort im Depot/Archiv erhoben werden und wie sie aufzubereiten sind, um für die weitere Planung zu dienen. Zudem wird anbieterneutral ein Überblick über die heute verfügbaren tech­nischen Möglichkeiten für die Aufbewahrung und Lagerung von Kulturgut jeder Art gegeben. Teilnehmer können zudem eigene konkrete Fragestellungen aus ihrem Museumsalltag ein­bringen. Zielpublikum: MitarbeiterInnen von Museen jeder Grösse, welche vor der Planung eines neuen Depots oder einer grösseren Depotumlagerung stehen. Anmeldung: https://www.prevart.ch/kurse

06.11.2020
Leipzig, Messe Leipzig im Rahmen der MUTEC 2020

Die Rolle des Nutzers bei der Depotplanung - Erfolgsfaktoren in der Projektentwicklung

Weiterbildungsangebote Externe Veranstaltung
Gebucht: 0 | Freie Plätze: 25

Die Rolle des Nutzers bei der Depotplanung - Erfolgsfaktoren in der Projektentwicklung Wie Sie es schaffen, dass der rote Faden zwischen Nutzer, Architekten, Planern und Ausführenden über die Dauer eines Projekts nicht abreisst. Der Neu- und Umbau sowie Bezug eines Depots sind mittlerweile komplexe Angelegenheit mit einer Vielzahl von Beteiligten. Je besser der Nutzer vorbereitet und aufgestellt ist, desto grösser ist die Chance, dass das Resultat befriedigend ausfällt. Die Veranstaltung beleuchtet folgende Aspekte: Phasen eines Depotprojekts Projektorganisation – braucht es eine interne Projektleitung? Ein Depotprojekt ist langwierige Überzeugungsarbeit – let’s do it! Was ist an Grundlagen durch den Nutzer zu erarbeiten, um ein Projekt erfolgreich aufzugleisen? Nutzerbedarfsprogramm/Anforderungen/Vorgaben – proaktives Handeln, welche Informationen müssen wann und in welcher Tiefe vorliegen? Balance zwischen Maximum und realistischem Optimum – was es heisst einen angemessenen Depot Bau anzustreben? Wer spricht mit wem – Kommunikation in einem Depotprojekt 1 x fragen, 1 x nachhaken, dezidiert und begründet entscheiden Tipps und Tricks, damit kein Nutzerwunsch vergessen geht Umzugslogistik gehört zur Depotplanung - mehr als eine nebenher zu lösende Aufgabe Zielpublikum: Entscheidungsträger und verantwortliche MitarbeiterInnen von Museen jeder Grösse, welche vor der Planung eines neuen Depots oder einer Umlagerung stehen. Anmeldung: www.prevart.ch/kurse

06.11.2020
Leipzig, Messe Leipzig im Rahmen der MUTEC 2020

Internationale Tagung: Das Fragment im digitalen Zeitalter. Möglichkeiten und Grenzen neuer Techniken in der Restaurierung

Tagungen und Konferenzen Externe Veranstaltung
Gebucht: 0 | Freie Plätze: 200

Kunstwerke sind meist fragmentarisch überliefert. Der Umgang mit dem Fragment gehört damit zu den zentralen Aufgaben von Denkmalpflege und Museen. Denn zwischen den beiden Polen der vollständigen Wiederherstellung und der Beibehaltung des fragmentarischen Zustandes reihen sich vielfache Möglichkeiten realer oder virtueller Ergänzung, basierend auf unterschiedlichen theoretischen Grundsätzen. Die letzten großen Tagungen in Deutschland zum Thema des Digitalen in der Restaurierung und Denkmalpflege haben sich vor allem den verschiedenen Anwendungsgebieten digitaler Technik gewidmet. Diese Tagung der Fakultät Bauen und Erhalten zusammen mit dem Hornemann Institut der HAWK möchte nun erstmals den Fokus darauf legen, was die neuen digitalen Möglichkeiten für die Erhaltung und Vermittlung des historischen Fragments bedeuten, denn es gibt „eine Lücke zwischen der zunehmenden Bedeutung und der Professionalisierung der visuellen Rekonstruktion des Historischen einerseits und der theoretischen Fundierung solcher Tätigkeiten andererseits“ (Blokker 2017). Konkret wird es u. a. um die Fragen gehen: Was bedeuten die neuen digitalen Möglichkeiten für die Erhaltung, Restaurierung und Vermittlung des historischen Fragments? Zweifellos fördern gerade die neuen Medien die Kommunikation zwischen Fachleuten und der Gesellschaft und bieten damit große Chancen für ein umfassenderes Verständnis und eine nachhaltige Bewahrung unseres Kulturerbes. Wie kann man mit digitaler Technik die Akzeptanz des fragmentarischen Originals steigern? Wann verschwimmen die Grenzen zwischen Digitalisat und Original und welche Gefahren können damit verbunden sein? Initiiert wurde diese Tagung von Prof. Dr. Ursula Schädler-Saub, die an der HAWK das Fachgebiet „Geschichte, Theorie und Ethik der Restaurierung, Kunstgeschichte“ in Lehre und Forschung vertritt. Die Möglichkeiten der Digitalisierung hat sie in vielen Restaurierungsprojekten kennen und schätzen gelernt hat, aber sie warnt auch: „ Oft werden die besonderen Bedürfnisse des Fragments nicht auseichend berücksichtigt. Wenn Betrachter/innen beispielsweise nicht mehr zwischen Realität und Fiktion unterscheiden können, ist das ein gravierender Eingriff in die Authentizität des Originals.“ Außer ihr referieren Fachleute aus acht Ländern, aus den Fachdisziplinen der Konservierung-Restaurierung, der Kunstgeschichte, Architektur, Archäologie, Informatik und der Wahrnehmungspsychologie, u. a. der Präsident des Verband der Restauratoren und Professor an der Fachhochschule Potsdam, Dr. Jan Raue. Die Fallspeispiele umreißen mehr als 3000 Jahre Kulturgeschichte und kommen aus sehr unterschiedlichen Kontexten und Kunstgattungen. Es handelt sich um Fragmente von Architektur, Großplastiken, Gemälde, Wandmalereien, Stuckrelief, Marmorskulptur und Keramiken. Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://hornemann-institut.de/german/Fragment_Tagung.php Ansprechpartnerinnen: Prof. Dr. Ursula Schädler-Saub: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Dr. Angela Weyer, Leiterin des Hornemann Instituts: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Abb.: Tagungsplakat. Foto des Fragments: Dommuseum Hildesheim; 3-D - Rekonstruktion: HAWK (Christine Fiedler)/ Gestaltung: CI/CD-Team der HAWK

Donnerstag, 30. September 2021 bis Freitag, 02. Oktober 2020 11:00 - 15:30
HAWK, Hildesheim, Deutschland


SKR 50 Jahre Logo