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FORUM DENKMALPFLEGE, Bewerten, Vermitteln, Lösungen finden – Erfahrungen eines Denkmalpflegers

Congrès et conférences FORUM DENKMALPFLEGE
Réservé: 0 | Free Seats: 12

FORUM DENKMALPFLEGE

Vortrags- und Diskussionsforum des Instituts für Kunstgeschichte der Universität Bern mit Unterstützung des Bundesamts für Kultur, ICOMOS Suisse sowie den Denkmalpflegestellen von Stadt und Kanton Bern und dem Kanton Zürich

Konzeptfindung am Baudenkmal

Chancen und Risiken

Neunter Zyklus 2019/2020, veranstaltet von Prof. Bernd Nicolai, Dr. des. Eva Schäfer und Dipl.-Ing. MAS ETH André Barthel

Denkmalpflegerische Konzeptfindungen werden heute als immer komplexer wahrgenommen. Die Zeiten, in denen eine Person, im Idealfall die Denkmalpflegerin/der Denkmalpfleger, allein die Richtung bestimmte, sind vorbei. Heute ist bei grossangelegten denkmalpflegerischen Konzepten ein Team gefragt, das den/die Einzelkämpfer/in ablöst. Der 9. Zyklus des Forums Denkmalpflege möchte die am Denkmal agierenden Einzeldisziplinen befragen, welche Rolle sie sich innerhalb einer Zusammenarbeit zumessen und welchen konkreten Beitrag sie zur Restaurierungspraxis leisten. Gleichzeitig stellen sich die Fragen nach einer sinnvollen Koordinierung, Bewertung und schliesslich Dokumentation und Publikation der Massnahmen. Die Vorträge sind als offenes Forum angelegt, um einen Einblick in die fachspezifischen Beiträge zur erhalten und daraus Schlussfolgerungen für eine konzertierte Denkmalpflegepraxis der Zukunft zu ziehen.

Freitags 17:15–19:00h, UNIVERSITÄT BERN, Raum 120, Hauptgebäude, Hochschulstrasse 4,
inklusive Diskussion und Apéro

13.12.2019   Bewerten, Vermitteln, Lösungen finden – Erfahrungen eines Denkmalpflegers

Prof. Dr. Samuel Rutishauser (ehem. Denkmalpfleger des Kanton Solothurns)

vendredi, 13. décembre 2019 - 17:15 until 19:00
UNIVERSITÄT BERN, Raum 120, Hauptgebäude

SKR/SCR Jahrestagung | congrès annuel | convegno annuale 2020

SKR Jahrestagung 2020 – Kulturgut im Katastrophenfall

Der Brand von Notre-Dame in Paris oder des Brasilianischen Nationalmuseums, Flutkatastrophen, Erdbeben, menschliches Versagen und immer wieder Kriege, es gibt vielerlei Gründe, warum Kulturgut in Gefahr gerät. Als Reaktion auf die Ereignisse der letzten Jahre haben sich Konservatoren-Restauratoren, Kulturgüterschützer, Museen und Denkmalpflege organisiert, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Wir suchen Ihre Erfahrungen und Lösungsvorschläge. Wie organisieren Sie sich, haben Sie einen Plan B?

Die Tagung findet am 24.01.2020 im Rahmen der Messe Cultura Suisse in Bern statt. Weitere Informationen folgen.

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Congrès annuel 2020 de la SCR – Les biens culturels en cas de catastrophe

L’incendie de Notre-Dame de Paris ou du Musée national du Brésil, les inondations, les tremblements de terre, les erreurs humaines ou, encore et toujours, les guerres – autant de situations qui mettent en péril les biens culturels. En réaction aux événements des dernières années, les conservateurs-restaurateurs, les spécialistes en protection des biens culturels, les musées et les services de conservation du patrimoine s’organisent pour se préparer aux situations d’urgence. Nous aimerions connaître vos expériences et vos stratégies en la matière. Quelles mesures avez-vous prises ? Avez-vous un plan B ?

Le congrès se déroulera le 24 janvier 2020 dans le cadre du salon Cultura Suisse à Berne. Plus d'informations suivront

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Congresso annuale SCR 2020 – Beni culturali in caso di catastrofe

L’incendio della cattedrale di Notre-Dame a Parigi o del Museo nazionale brasiliano, inonda­zioni, terremoti, errori umani e guerre: sono tante le fonti di pericolo per i beni culturali. In risposta agli eventi degli ultimi anni, gli specialisti del settore di conservazione-restauro, protezione dei beni culturali, musei e conservazione dei monumenti storici si sono organizzati per essere preparati alle emergenze. Cerchiamo le vostre esperienze e proposte di soluzione. Come vi organizzate? Avete un piano B?

Il Congresso annuale si svolgerà il 24.01.2020 nel quadro della fiera “Cultura Suisse” a Berna. Seguiranno ulteriori informazioni

24.01.2020
BERNEXPO, Congressraum 1, Mingerstrasse 6, 3014 Bern

FORUM DENKMALPFLEGE, Bauforschung und Denkmalpflege – offene Fragen

Congrès et conférences FORUM DENKMALPFLEGE
Réservé: 0 | Free Seats: 12

FORUM DENKMALPFLEGE

Vortrags- und Diskussionsforum des Instituts für Kunstgeschichte der Universität Bern mit Unterstützung des Bundesamts für Kultur, ICOMOS Suisse sowie den Denkmalpflegestellen von Stadt und Kanton Bern und dem Kanton Zürich

Konzeptfindung am Baudenkmal

Chancen und Risiken

Neunter Zyklus 2019/2020, veranstaltet von Prof. Bernd Nicolai, Dr. des. Eva Schäfer und Dipl.-Ing. MAS ETH André Barthel

Denkmalpflegerische Konzeptfindungen werden heute als immer komplexer wahrgenommen. Die Zeiten, in denen eine Person, im Idealfall die Denkmalpflegerin/der Denkmalpfleger, allein die Richtung bestimmte, sind vorbei. Heute ist bei grossangelegten denkmalpflegerischen Konzepten ein Team gefragt, das den/die Einzelkämpfer/in ablöst. Der 9. Zyklus des Forums Denkmalpflege möchte die am Denkmal agierenden Einzeldisziplinen befragen, welche Rolle sie sich innerhalb einer Zusammenarbeit zumessen und welchen konkreten Beitrag sie zur Restaurierungspraxis leisten. Gleichzeitig stellen sich die Fragen nach einer sinnvollen Koordinierung, Bewertung und schliesslich Dokumentation und Publikation der Massnahmen. Die Vorträge sind als offenes Forum angelegt, um einen Einblick in die fachspezifischen Beiträge zur erhalten und daraus Schlussfolgerungen für eine konzertierte Denkmalpflegepraxis der Zukunft zu ziehen.

Freitags 17:15–19:00h, UNIVERSITÄT BERN, Raum 120, Hauptgebäude, Hochschulstrasse 4,
inklusive Diskussion und Apéro

28.02.2020   Bauforschung und Denkmalpflege – offene Fragen

Prof. Dr. Klaus Rheidt (Fachgebiet Baugeschichte, Brandenburgische Technische Universität Cottbus - Senftenberg, Berlin)

vendredi, 28. février 2020 - 17:15 until 19:00
UNIVERSITÄT BERN, Raum 120, Hauptgebäude

FORUM DENKMALPFLEGE, Denken und lenken - Die konzeptionelle Rolle der Restaurierung

Congrès et conférences FORUM DENKMALPFLEGE
Réservé: 0 | Free Seats: 12

FORUM DENKMALPFLEGE

Vortrags- und Diskussionsforum des Instituts für Kunstgeschichte der Universität Bern mit Unterstützung des Bundesamts für Kultur, ICOMOS Suisse sowie den Denkmalpflegestellen von Stadt und Kanton Bern und dem Kanton Zürich

Konzeptfindung am Baudenkmal

Chancen und Risiken

Neunter Zyklus 2019/2020, veranstaltet von Prof. Bernd Nicolai, Dr. des. Eva Schäfer und Dipl.-Ing. MAS ETH André Barthel

Denkmalpflegerische Konzeptfindungen werden heute als immer komplexer wahrgenommen. Die Zeiten, in denen eine Person, im Idealfall die Denkmalpflegerin/der Denkmalpfleger, allein die Richtung bestimmte, sind vorbei. Heute ist bei grossangelegten denkmalpflegerischen Konzepten ein Team gefragt, das den/die Einzelkämpfer/in ablöst. Der 9. Zyklus des Forums Denkmalpflege möchte die am Denkmal agierenden Einzeldisziplinen befragen, welche Rolle sie sich innerhalb einer Zusammenarbeit zumessen und welchen konkreten Beitrag sie zur Restaurierungspraxis leisten. Gleichzeitig stellen sich die Fragen nach einer sinnvollen Koordinierung, Bewertung und schliesslich Dokumentation und Publikation der Massnahmen. Die Vorträge sind als offenes Forum angelegt, um einen Einblick in die fachspezifischen Beiträge zur erhalten und daraus Schlussfolgerungen für eine konzertierte Denkmalpflegepraxis der Zukunft zu ziehen.

Freitags 17:15–19:00h, UNIVERSITÄT BERN, Raum 120, Hauptgebäude, Hochschulstrasse 4,
inklusive Diskussion und Apéro

27.03.2020  Denken und lenken - Die konzeptionelle Rolle der Restaurierung

Andreas Franz (Dipl. Rest.-Konservator, Meilen ZH)

vendredi, 27. mars 2020 - 17:15 until 19:00
UNIVERSITÄT BERN, Raum 120, Hauptgebäude

Comblement et Colmatage à la pulpe de cellulose - trucs et astuces

Formation continue Externe Veranstaltung
Réservé: 0 | Free Seats: 8

Ce stage est axé sur la pratique. Il permet de découvrir une autre manière d’appréhender les lacunes et donne quelques clés pour réussir. En 2 jours, vous apprendrez à développer la technique présentée et repartirez avec un kit pour la fabrication de morceaux de papier évitant ainsi l’emploi d’une table aspirante.

Informations et inscription

lundi, 30. mars 2020 until mardi, 31. mars 2020 09:00 - 17:00
Yverdon-les-Bains

FORUM DENKMALPFLEGE, Architekturforschung und Denkmalpflege

Congrès et conférences FORUM DENKMALPFLEGE
Réservé: 0 | Free Seats: 12

FORUM DENKMALPFLEGE

Vortrags- und Diskussionsforum des Instituts für Kunstgeschichte der Universität Bern mit Unterstützung des Bundesamts für Kultur, ICOMOS Suisse sowie den Denkmalpflegestellen von Stadt und Kanton Bern und dem Kanton Zürich

Konzeptfindung am Baudenkmal

Chancen und Risiken

Neunter Zyklus 2019/2020, veranstaltet von Prof. Bernd Nicolai, Dr. des. Eva Schäfer und Dipl.-Ing. MAS ETH André Barthel

Denkmalpflegerische Konzeptfindungen werden heute als immer komplexer wahrgenommen. Die Zeiten, in denen eine Person, im Idealfall die Denkmalpflegerin/der Denkmalpfleger, allein die Richtung bestimmte, sind vorbei. Heute ist bei grossangelegten denkmalpflegerischen Konzepten ein Team gefragt, das den/die Einzelkämpfer/in ablöst. Der 9. Zyklus des Forums Denkmalpflege möchte die am Denkmal agierenden Einzeldisziplinen befragen, welche Rolle sie sich innerhalb einer Zusammenarbeit zumessen und welchen konkreten Beitrag sie zur Restaurierungspraxis leisten. Gleichzeitig stellen sich die Fragen nach einer sinnvollen Koordinierung, Bewertung und schliesslich Dokumentation und Publikation der Massnahmen. Die Vorträge sind als offenes Forum angelegt, um einen Einblick in die fachspezifischen Beiträge zur erhalten und daraus Schlussfolgerungen für eine konzertierte Denkmalpflegepraxis der Zukunft zu ziehen.

Freitags 17:15–19:00h, UNIVERSITÄT BERN, Raum 120, Hauptgebäude, Hochschulstrasse 4,
inklusive Diskussion und Apéro

24.04.2020 Architekturforschung und Denkmalpflege

Dipl.-Ing. ETH Fritz Schär (Schär Buri Architekten AG, Bern)

vendredi, 24. avril 2020 - 17:15 until 19:00
UNIVERSITÄT BERN, Raum 120, Hauptgebäude

Internationale Tagung: Das Fragment im digitalen Zeitalter. Möglichkeiten und Grenzen neuer Techniken in der Restaurierung

Congrès et conférences HAWK in Kooperation mit der ICOMOS AG Konservierung-Restaurierung und dem Verband der Restauratoren e. V.
Réservé: 0 | Free Seats: 200
Kunstwerke sind meist fragmentarisch überliefert. Der Umgang mit dem Fragment gehört damit zu den zentralen Aufgaben von Denkmalpflege und Museen. Denn zwischen den beiden Polen der vollständigen Wiederherstellung und der Beibehaltung des fragmentarischen Zustandes reihen sich vielfache Möglichkeiten realer oder virtueller Ergänzung, basierend auf unterschiedlichen theoretischen Grundsätzen. Die letzten großen Tagungen in Deutschland zum Thema des Digitalen in der Restaurierung und Denkmalpflege haben sich vor allem den verschiedenen Anwendungsgebieten digitaler Technik gewidmet. Diese Tagung der Fakultät Bauen und Erhalten zusammen mit dem Hornemann Institut der HAWK möchte nun erstmals den Fokus darauf legen, was die neuen digitalen Möglichkeiten für die Erhaltung und Vermittlung des historischen Fragments bedeuten, denn es gibt „eine Lücke zwischen der zunehmenden Bedeutung und der Professionalisierung der visuellen Rekonstruktion des Historischen einerseits und der theoretischen Fundierung solcher Tätigkeiten andererseits“ (Blokker 2017). Konkret wird es u. a. um die Fragen gehen: Was bedeuten die neuen digitalen Möglichkeiten für die Erhaltung, Restaurierung und Vermittlung des historischen Fragments? Zweifellos fördern gerade die neuen Medien die Kommunikation zwischen Fachleuten und der Gesellschaft und bieten damit große Chancen für ein umfassenderes Verständnis und eine nachhaltige Bewahrung unseres Kulturerbes. Wie kann man mit digitaler Technik die Akzeptanz des fragmentarischen Originals steigern? Wann verschwimmen die Grenzen zwischen Digitalisat und Original und welche Gefahren können damit verbunden sein? Initiiert wurde diese Tagung von Prof. Dr. Ursula Schädler-Saub, die an der HAWK das Fachgebiet „Geschichte, Theorie und Ethik der Restaurierung, Kunstgeschichte“ in Lehre und Forschung vertritt. Die Möglichkeiten der Digitalisierung hat sie in vielen Restaurierungsprojekten kennen und schätzen gelernt hat, aber sie warnt auch: „ Oft werden die besonderen Bedürfnisse des Fragments nicht auseichend berücksichtigt. Wenn Betrachter/innen beispielsweise nicht mehr zwischen Realität und Fiktion unterscheiden können, ist das ein gravierender Eingriff in die Authentizität des Originals.“ Außer ihr referieren Fachleute aus acht Ländern, aus den Fachdisziplinen der Konservierung-Restaurierung, der Kunstgeschichte, Architektur, Archäologie, Informatik und der Wahrnehmungspsychologie, u. a. der Präsident des Verband der Restauratoren und Professor an der Fachhochschule Potsdam, Dr. Jan Raue. Die Fallspeispiele umreißen mehr als 3000 Jahre Kulturgeschichte und kommen aus sehr unterschiedlichen Kontexten und Kunstgattungen. Es handelt sich um Fragmente von Architektur, Großplastiken, Gemälde, Wandmalereien, Stuckrelief, Marmorskulptur und Keramiken. Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://hornemann-institut.de/german/Fragment_Tagung.php Ansprechpartnerinnen: Prof. Dr. Ursula Schädler-Saub: Cette adresse e-mail est protégée contre les robots spammeurs. Vous devez activer le JavaScript pour la visualiser. Dr. Angela Weyer, Leiterin des Hornemann Instituts: Cette adresse e-mail est protégée contre les robots spammeurs. Vous devez activer le JavaScript pour la visualiser. Abb.: Tagungsplakat. Foto des Fragments: Dommuseum Hildesheim; 3-D - Rekonstruktion: HAWK (Christine Fiedler)/ Gestaltung: CI/CD-Team der HAWK
mercredi, 13. mai 2020 until vendredi, 15. mai 2020 11:00 - 15:30
HAWK, Hildesheim, Deutschland

Call for Papers - DAS FRAGMENT IM DIGITALEN ZEITALTER

Call for Papers Externe Veranstaltung
Réservé: 0 | Free Seats: 150

Call for Papers DAS FRAGMENT IM DIGITALEN ZEITALTER - Chancen und Risiken neuer Techniken in der Restaurierung Internationales Symposium der HAWK (Fakultät Bauen und Erhalten und Hornemann Institut) in Kooperation mit der ICOMOS AG Konservierung-Restaurierung und dem Verband der Restauratoren e. V. 13. - 15. Mai 2020, HAWK in Hildesheim

Einsendeschluss der Abstracts: 31. Juli 2019

Call zum Download: https://www.hornemann-institut.de/german/download/Call-for-Papers-final.pdf (pdf, 75 KB)

Kunstwerke sind meist fragmentarisch überliefert. Der Umgang mit dem Fragment, seine Erforschung, Erhaltung und Vermittlung gehören damit zu den zentralen Aufgaben von Restaurator/inn/en, die in der Denkmalpflege, in Museen und Bibliotheken tätig sind. Die Behandlung des Fragments war schon immer vom jeweiligen gesellschaftlichen Kontext und dem Zeitgeschmack abhängig – das gilt bis heute: Zwischen den beiden Polen der vollständigen Wiederherstellung einerseits und der Beibehaltung des fragmentarischen Zustandes andererseits reihen sich die verschiedensten Möglichkeiten realer oder virtueller Ergänzung, basierend auf unterschiedlichen theoretischen Grundsätzen. Die neuen Medien bieten uns immer effizientere Methoden und Techniken der virtuellen Ergänzung und der Vermittlung fragmentarischer Werke, und das stößt auf große gesellschaftliche Akzeptanz. Zweifelsohne haben sie den Blick auf das Kulturerbe verändert. Wie können wir sie für seine bestmögliche Erhaltung und Präsentation nutzen? Die letzten großen Tagungen in Deutschland zum Thema des Digitalen in der Restaurierung und der Denkmalpflege (u. a. Das Digitale und die Denkmalpflege, 2016, publiziert 2017; museum-3-d-digital, Februar 2018; 3D – Durchblick oder Datenmüll? Dreidimensionale Scan-Verfahren in der Konservierung/Restaurierung, März 2018; das-digitale-objekt, Dezember 2018), haben sich neben den verschiedenen Anwendungsgebieten digitaler Technik auch der nachhaltigen Verwaltung und Verlinkung der erzeugten Daten gewidmet. Diese Tagung möchte nun den Fokus darauf legen, was die neuen digitalen Möglichkeiten für die Erhaltung und Vermittlung des historischen Fragments bedeuten, denn Fachleute aus verschiedenen Fachbereichen konstatieren aktuell „eine Lücke zwischen der zunehmenden Bedeutung und der Professionalisierung der visuellen Rekonstruktion des Historischen einerseits und der theoretischen Fundierung solcher Tätigkeiten andererseits“ (z. B. Blokker 2017, nach Hoppe/Breitling 2016). Nach einer Einführung in die Geschichte des Fragments und seiner Restaurierung bzw. Präsentation, folgen Vorträge zu den theoretischen Grundlagen der Konservierung-Restaurierung von Fragmenten, auch unter Berücksichtigung internationaler Dokumente und Chartas (z. B. die Chartas von London und Sevilla). Anhand aktueller Projekte sollen dann die Auswirkungen der Digitalisierung auf das fragmentarisch erhaltene Kunstwerk und seine Vermittlung konkret diskutiert werden. Dabei geht es z. B. um die neuen Chancen der Forschung durch virtuelle Ergänzung von Fehlendem oder – umgekehrt - durch die "digitale Entfernung" späterer Ergänzungen. Führen die heutigen Möglichkeiten zu mehr oder weniger restauratorischen Eingriffen? Der Schritt zur Rekonstruktion oder Teilrekonstruktion wird einfacher, die Forderung nach Unterscheidbarkeit zwischen dem Original und den zeitgebundenen Vorschlägen der Ergänzung aber lauter. Oft scheint das Digitalisat die ganze Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und das originale Fragment in den Hintergrund zu rücken. Aber auch die gegenläufige Tendenz, der Wunsch zu mehr Dinglichkeit, gewinnt laut Trendforschung zunehmend an Relevanz (Horx). Wie kann man mit digitaler Technik die Akzeptanz des fragmentarischen Originals steigern? Sicherlich helfen die neuen Möglichkeiten bei der Visualisierung von Forschungsergebnissen und der Kommunikation zwischen Fachleuten und der Gesellschaft und bieten auch damit große Chancen für eine nachhaltige Bewahrung unseres Kulturerbes. Ziel der kritischen Auseinandersetzungen auf der Tagung ist ein praxistaugliches Grundsatzpapier zum Umgang mit dem Fragment in den Restaurierungswissenschaften. Denn die etablierten ethischen und theoretischen Prinzipien der Restaurierung müssen die neuen digitalen Möglichkeiten mit ergänzenden Grundsatzüberlegungen berücksichtigen. Wissenschaftliche Standards sollen auch für die digitale Welt gelten, d. h. der objektive und der spekulative Anteil von virtuellen Rekonstruktionen muss für Betrachter klar identifizierbar sein, ihre wahrnehmungspsychologischen Auswirkungen sollen erkannt werden. Wir bitten deshalb um max. einseitige Abstracts für Vorträge und Poster aus den unterschiedlichen Bereichen der Restaurierung im Ausstellungswesen und in der Denkmalpflege: - Grundsatzbeiträge über Chancen und Risiken der neuen Techniken in der Restaurierung, mit einer kritischen Evaluierung der jüngsten Entwicklungen und mit Vorschlägen zu aktuellen Richtlinien für Theorie und Praxis. - Aktuelle Fallbeispiele zur interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Fachleuten der Restaurierung und Spezialisten für neue Medien, auch in Hinblick auf die Vermittlung und Präsentation von Fragmenten. - Forschungsprojekte, die sich um die die wissenschaftliche Validität von digitalen Modellen bemühen, d. h. den Grad aufzeigen, bis zu dem eine digitale Rekonstruktion eines Fragments auf wissenschaftlich verlässlichen Quellen basiert. Bevorzug werden Beispiele, in denen abgewogen wird, wann der Einsatz welcher Technologie sinnvoll ist und wie dabei das Original mit seiner Substanz, seinen vielschichtigen kulturhistorischen Aussagen und seiner Aura nicht aus dem Auge verloren wird.

Einsendeschluss der Abstracts: 31. Juli 2019 an Cette adresse e-mail est protégée contre les robots spammeurs. Vous devez activer le JavaScript pour la visualiser..
Entscheidung: 31. August 2019

Die Reisekosten der ausgewählten Referent/inn/en werden übernommen. Zur Information über die Tagung werden die Abstracts der ausgewählten Vorträge und Poster auf der Website des Hornemann Instituts der HAWK veröffentlicht. Die Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch. Eine Simultanübersetzung ist nicht möglich.

Da wir eine Publikation der Tagungsbeiträge planen, bitten wir um bislang unveröffentlichte Beiträge. Rückfragen: Prof. Dr. Ursula Schädler- Saub, HAWK, Fakultät Bauen und Erhalten, Cette adresse e-mail est protégée contre les robots spammeurs. Vous devez activer le JavaScript pour la visualiser. Dr. Angela Weyer, HAWK, Hornemann Institut, Cette adresse e-mail est protégée contre les robots spammeurs. Vous devez activer le JavaScript pour la visualiser.

Website der Veranstaltung: https://www.hornemann-institut.de/german/call_for_papers_tagung_fragmente.php

mercredi, 13. mai 2020 until vendredi, 15. mai 2020 14:00 - 17:00
HAWK, Hildesheim, Deutschland

FORUM DENKMALPFLEGE, Archäologie und Denkmalpflege

Congrès et conférences FORUM DENKMALPFLEGE
Réservé: 0 | Free Seats: 12

FORUM DENKMALPFLEGE

Vortrags- und Diskussionsforum des Instituts für Kunstgeschichte der Universität Bern mit Unterstützung des Bundesamts für Kultur, ICOMOS Suisse sowie den Denkmalpflegestellen von Stadt und Kanton Bern und dem Kanton Zürich

Konzeptfindung am Baudenkmal

Chancen und Risiken

Neunter Zyklus 2019/2020, veranstaltet von Prof. Bernd Nicolai, Dr. des. Eva Schäfer und Dipl.-Ing. MAS ETH André Barthel

Denkmalpflegerische Konzeptfindungen werden heute als immer komplexer wahrgenommen. Die Zeiten, in denen eine Person, im Idealfall die Denkmalpflegerin/der Denkmalpfleger, allein die Richtung bestimmte, sind vorbei. Heute ist bei grossangelegten denkmalpflegerischen Konzepten ein Team gefragt, das den/die Einzelkämpfer/in ablöst. Der 9. Zyklus des Forums Denkmalpflege möchte die am Denkmal agierenden Einzeldisziplinen befragen, welche Rolle sie sich innerhalb einer Zusammenarbeit zumessen und welchen konkreten Beitrag sie zur Restaurierungspraxis leisten. Gleichzeitig stellen sich die Fragen nach einer sinnvollen Koordinierung, Bewertung und schliesslich Dokumentation und Publikation der Massnahmen. Die Vorträge sind als offenes Forum angelegt, um einen Einblick in die fachspezifischen Beiträge zur erhalten und daraus Schlussfolgerungen für eine konzertierte Denkmalpflegepraxis der Zukunft zu ziehen.

Freitags 17:15–19:00h, UNIVERSITÄT BERN, Raum 120, Hauptgebäude, Hochschulstrasse 4,
inklusive Diskussion und Apéro

15.05.2020 Archäologie und Denkmalpflege

PD Dr. Armand Baeriswyl (Archäologischer Dienst des Kanton Bern)

vendredi, 15. mai 2020 - 17:15 until 19:00
UNIVERSITÄT BERN, Raum 120, Hauptgebäude


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