Kulturerbe18

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Presentation
The detachment of wall paintings from an original wall support is carried out only in exceptional cases today. However, from the early decades of the 20th century until the 1960’s, this technique was among the methods used to prevent further decay in, or even to avoid the complete loss of, wall paintings. For this reason, many conservator-restorers are now involved in the conservation or
maintenance of paintings that are detached from their original support. To plan interventions is particularly complex, mostly due to the heterogeneity of the materials used (the original inorganic support and the paint layer, the new support and the glues that were applied in the detachment process). A detached wall painting loses many of its typical physical-chemical characteristics, such as the porosity of the mortar and a large part of the mineral component of the paint layer. In addition, the materials used in the lining can lose their elasticity over time. Understanding the materials and techniques used in the past in the detaching process, and performing the process on replicas will make participants more informed and prepared in planning interventions for the conservation and future appreciation of these works.

Objectives
In this course, participants will acquire theoretical knowledge and practical skills relating to the detachment techniques of stacco and strappo. Theoretical lessons will present the development of stacco and strappo techniques in Italy, defining the cultural context in which they have been applied, and their diffusion and use in Switzerland. Participants will also learn how to realise the stacco and strappo techniques, observing and discussing the typical technical problems that could arise during the procedures. Conservation issues present in detached works will be considered as well as the problems connected to their exhibition and long-term conservation.

Prospects
The course is open to students and professionals in conservation-restoration, as well as art historians, architects, and officials in cultural heritage departments.

Requirements
Practical and technical knowledge about the execution of wall paintings.

Certificate
Certificate of participation.

Tuition fee
CHF 800.-
SKR members will have a discount of 100.- CHF on the tuition fee (up to a max of 5 requests).

For more information see the attached document or:

Enrolment link: https://fc-catalogo.app.supsi.ch/Course/Details/2904

Montag, 03. Februar 2020 bis Freitag, 07. Februar 2020 08:30 - 17:00
SUPSI, Department for Environment Constructions and Design, Canobbio

Biozide und belastete Objekte begleiten uns im Museumsalltag, auch wenn wir uns dessen oft nicht bewusst sind oder es deutlich erkennen können. Nicht nur historische Stopfpräparate mit Arsen, Lindan belastete Holzobjekte und Gebäude in Freilichtmuseen oder kontaminierte ethnografische Objekte sind zum Teil stark belastet auch viele andere Materialien und Sammlungen sind betroffen. Um das Thema in Österreich voranzubringen möchte ich eine Tagung und Workshops zu dem Thema organisieren und dafür die besten Vortragenden und Experten aus Deutschland, der Schweiz und Österreich nach Wien bringen. Schwerpunkt der Tagung ist Analysen von Proben, Schutz der Mitarbeiter und Praxisbeispiele, um eine möglichst praxisnahe Information für alle Art von Sammlungen und Museen zu bieten: Naturhistorische, Ethnographische, Volkskundliche, Kunst, aber auch Bibliotheken, Klöster, Stifte und Schulen. Nutzen Sie die zwei Tage um sich informieren, auszutauschen und zu Netzwerken.

Programm und weiter Informationen

Anmeldung bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mittwoch, 12. Februar 2020 bis Donnerstag, 13. Februar 2020
Comblement et Colmatage à la pulpe de cellulose - trucs et astuces

Ce stage est axé sur la pratique. Il permet de découvrir une autre manière d’appréhender les lacunes et donne quelques clés pour réussir. En 2 jours, vous apprendrez à développer la technique présentée et repartirez avec un kit pour la fabrication de morceaux de papier évitant ainsi l’emploi d’une table aspirante.

Informations et inscription

Montag, 30. März 2020 bis Dienstag, 31. März 2020 09:00 - 17:00
Yverdon-les-Bains
Internationale Tagung: Das Fragment im digitalen Zeitalter. Möglichkeiten und Grenzen neuer Techniken in der Restaurierung

Kunstwerke sind meist fragmentarisch überliefert. Der Umgang mit dem Fragment gehört damit zu den zentralen Aufgaben von Denkmalpflege und Museen. Denn zwischen den beiden Polen der vollständigen Wiederherstellung und der Beibehaltung des fragmentarischen Zustandes reihen sich vielfache Möglichkeiten realer oder virtueller Ergänzung, basierend auf unterschiedlichen theoretischen Grundsätzen. Die letzten großen Tagungen in Deutschland zum Thema des Digitalen in der Restaurierung und Denkmalpflege haben sich vor allem den verschiedenen Anwendungsgebieten digitaler Technik gewidmet. Diese Tagung der Fakultät Bauen und Erhalten zusammen mit dem Hornemann Institut der HAWK möchte nun erstmals den Fokus darauf legen, was die neuen digitalen Möglichkeiten für die Erhaltung und Vermittlung des historischen Fragments bedeuten, denn es gibt „eine Lücke zwischen der zunehmenden Bedeutung und der Professionalisierung der visuellen Rekonstruktion des Historischen einerseits und der theoretischen Fundierung solcher Tätigkeiten andererseits“ (Blokker 2017). Konkret wird es u. a. um die Fragen gehen: Was bedeuten die neuen digitalen Möglichkeiten für die Erhaltung, Restaurierung und Vermittlung des historischen Fragments? Zweifellos fördern gerade die neuen Medien die Kommunikation zwischen Fachleuten und der Gesellschaft und bieten damit große Chancen für ein umfassenderes Verständnis und eine nachhaltige Bewahrung unseres Kulturerbes. Wie kann man mit digitaler Technik die Akzeptanz des fragmentarischen Originals steigern? Wann verschwimmen die Grenzen zwischen Digitalisat und Original und welche Gefahren können damit verbunden sein? Initiiert wurde diese Tagung von Prof. Dr. Ursula Schädler-Saub, die an der HAWK das Fachgebiet „Geschichte, Theorie und Ethik der Restaurierung, Kunstgeschichte“ in Lehre und Forschung vertritt. Die Möglichkeiten der Digitalisierung hat sie in vielen Restaurierungsprojekten kennen und schätzen gelernt hat, aber sie warnt auch: „ Oft werden die besonderen Bedürfnisse des Fragments nicht auseichend berücksichtigt. Wenn Betrachter/innen beispielsweise nicht mehr zwischen Realität und Fiktion unterscheiden können, ist das ein gravierender Eingriff in die Authentizität des Originals.“ Außer ihr referieren Fachleute aus acht Ländern, aus den Fachdisziplinen der Konservierung-Restaurierung, der Kunstgeschichte, Architektur, Archäologie, Informatik und der Wahrnehmungspsychologie, u. a. der Präsident des Verband der Restauratoren und Professor an der Fachhochschule Potsdam, Dr. Jan Raue. Die Fallspeispiele umreißen mehr als 3000 Jahre Kulturgeschichte und kommen aus sehr unterschiedlichen Kontexten und Kunstgattungen. Es handelt sich um Fragmente von Architektur, Großplastiken, Gemälde, Wandmalereien, Stuckrelief, Marmorskulptur und Keramiken. Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://hornemann-institut.de/german/Fragment_Tagung.php Ansprechpartnerinnen: Prof. Dr. Ursula Schädler-Saub: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Dr. Angela Weyer, Leiterin des Hornemann Instituts: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Abb.: Tagungsplakat. Foto des Fragments: Dommuseum Hildesheim; 3-D - Rekonstruktion: HAWK (Christine Fiedler)/ Gestaltung: CI/CD-Team der HAWK

Mittwoch, 13. Mai 2020 bis Freitag, 15. Mai 2020 11:00 - 15:30
HAWK, Hildesheim, Deutschland

Call for Papers DAS FRAGMENT IM DIGITALEN ZEITALTER - Chancen und Risiken neuer Techniken in der Restaurierung Internationales Symposium der HAWK (Fakultät Bauen und Erhalten und Hornemann Institut) in Kooperation mit der ICOMOS AG Konservierung-Restaurierung und dem Verband der Restauratoren e. V. 13. - 15. Mai 2020, HAWK in Hildesheim

Einsendeschluss der Abstracts: 31. Juli 2019

Call zum Download: https://www.hornemann-institut.de/german/download/Call-for-Papers-final.pdf (pdf, 75 KB)

Kunstwerke sind meist fragmentarisch überliefert. Der Umgang mit dem Fragment, seine Erforschung, Erhaltung und Vermittlung gehören damit zu den zentralen Aufgaben von Restaurator/inn/en, die in der Denkmalpflege, in Museen und Bibliotheken tätig sind. Die Behandlung des Fragments war schon immer vom jeweiligen gesellschaftlichen Kontext und dem Zeitgeschmack abhängig – das gilt bis heute: Zwischen den beiden Polen der vollständigen Wiederherstellung einerseits und der Beibehaltung des fragmentarischen Zustandes andererseits reihen sich die verschiedensten Möglichkeiten realer oder virtueller Ergänzung, basierend auf unterschiedlichen theoretischen Grundsätzen. Die neuen Medien bieten uns immer effizientere Methoden und Techniken der virtuellen Ergänzung und der Vermittlung fragmentarischer Werke, und das stößt auf große gesellschaftliche Akzeptanz. Zweifelsohne haben sie den Blick auf das Kulturerbe verändert. Wie können wir sie für seine bestmögliche Erhaltung und Präsentation nutzen? Die letzten großen Tagungen in Deutschland zum Thema des Digitalen in der Restaurierung und der Denkmalpflege (u. a. Das Digitale und die Denkmalpflege, 2016, publiziert 2017; museum-3-d-digital, Februar 2018; 3D – Durchblick oder Datenmüll? Dreidimensionale Scan-Verfahren in der Konservierung/Restaurierung, März 2018; das-digitale-objekt, Dezember 2018), haben sich neben den verschiedenen Anwendungsgebieten digitaler Technik auch der nachhaltigen Verwaltung und Verlinkung der erzeugten Daten gewidmet. Diese Tagung möchte nun den Fokus darauf legen, was die neuen digitalen Möglichkeiten für die Erhaltung und Vermittlung des historischen Fragments bedeuten, denn Fachleute aus verschiedenen Fachbereichen konstatieren aktuell „eine Lücke zwischen der zunehmenden Bedeutung und der Professionalisierung der visuellen Rekonstruktion des Historischen einerseits und der theoretischen Fundierung solcher Tätigkeiten andererseits“ (z. B. Blokker 2017, nach Hoppe/Breitling 2016). Nach einer Einführung in die Geschichte des Fragments und seiner Restaurierung bzw. Präsentation, folgen Vorträge zu den theoretischen Grundlagen der Konservierung-Restaurierung von Fragmenten, auch unter Berücksichtigung internationaler Dokumente und Chartas (z. B. die Chartas von London und Sevilla). Anhand aktueller Projekte sollen dann die Auswirkungen der Digitalisierung auf das fragmentarisch erhaltene Kunstwerk und seine Vermittlung konkret diskutiert werden. Dabei geht es z. B. um die neuen Chancen der Forschung durch virtuelle Ergänzung von Fehlendem oder – umgekehrt - durch die "digitale Entfernung" späterer Ergänzungen. Führen die heutigen Möglichkeiten zu mehr oder weniger restauratorischen Eingriffen? Der Schritt zur Rekonstruktion oder Teilrekonstruktion wird einfacher, die Forderung nach Unterscheidbarkeit zwischen dem Original und den zeitgebundenen Vorschlägen der Ergänzung aber lauter. Oft scheint das Digitalisat die ganze Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und das originale Fragment in den Hintergrund zu rücken. Aber auch die gegenläufige Tendenz, der Wunsch zu mehr Dinglichkeit, gewinnt laut Trendforschung zunehmend an Relevanz (Horx). Wie kann man mit digitaler Technik die Akzeptanz des fragmentarischen Originals steigern? Sicherlich helfen die neuen Möglichkeiten bei der Visualisierung von Forschungsergebnissen und der Kommunikation zwischen Fachleuten und der Gesellschaft und bieten auch damit große Chancen für eine nachhaltige Bewahrung unseres Kulturerbes. Ziel der kritischen Auseinandersetzungen auf der Tagung ist ein praxistaugliches Grundsatzpapier zum Umgang mit dem Fragment in den Restaurierungswissenschaften. Denn die etablierten ethischen und theoretischen Prinzipien der Restaurierung müssen die neuen digitalen Möglichkeiten mit ergänzenden Grundsatzüberlegungen berücksichtigen. Wissenschaftliche Standards sollen auch für die digitale Welt gelten, d. h. der objektive und der spekulative Anteil von virtuellen Rekonstruktionen muss für Betrachter klar identifizierbar sein, ihre wahrnehmungspsychologischen Auswirkungen sollen erkannt werden. Wir bitten deshalb um max. einseitige Abstracts für Vorträge und Poster aus den unterschiedlichen Bereichen der Restaurierung im Ausstellungswesen und in der Denkmalpflege: - Grundsatzbeiträge über Chancen und Risiken der neuen Techniken in der Restaurierung, mit einer kritischen Evaluierung der jüngsten Entwicklungen und mit Vorschlägen zu aktuellen Richtlinien für Theorie und Praxis. - Aktuelle Fallbeispiele zur interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Fachleuten der Restaurierung und Spezialisten für neue Medien, auch in Hinblick auf die Vermittlung und Präsentation von Fragmenten. - Forschungsprojekte, die sich um die die wissenschaftliche Validität von digitalen Modellen bemühen, d. h. den Grad aufzeigen, bis zu dem eine digitale Rekonstruktion eines Fragments auf wissenschaftlich verlässlichen Quellen basiert. Bevorzug werden Beispiele, in denen abgewogen wird, wann der Einsatz welcher Technologie sinnvoll ist und wie dabei das Original mit seiner Substanz, seinen vielschichtigen kulturhistorischen Aussagen und seiner Aura nicht aus dem Auge verloren wird.

Einsendeschluss der Abstracts: 31. Juli 2019 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Entscheidung: 31. August 2019

Die Reisekosten der ausgewählten Referent/inn/en werden übernommen. Zur Information über die Tagung werden die Abstracts der ausgewählten Vorträge und Poster auf der Website des Hornemann Instituts der HAWK veröffentlicht. Die Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch. Eine Simultanübersetzung ist nicht möglich.

Da wir eine Publikation der Tagungsbeiträge planen, bitten wir um bislang unveröffentlichte Beiträge. Rückfragen: Prof. Dr. Ursula Schädler- Saub, HAWK, Fakultät Bauen und Erhalten, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Dr. Angela Weyer, HAWK, Hornemann Institut, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Website der Veranstaltung: https://www.hornemann-institut.de/german/call_for_papers_tagung_fragmente.php

Mittwoch, 13. Mai 2020 bis Freitag, 15. Mai 2020 14:00 - 17:00
HAWK, Hildesheim, Deutschland


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